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Hermann
Ploppa
Westerstraße 14
24996 Sterup
tel 04637-964935
e-mail:
h.ploppa@gmx.de
Im Folgenden möchte ich mich ein wenig vorstellen:
Warum will ich in die Programm-AG?
Weil ich mich jeden Tag ärgere über diese ganzen
absolut hirnrissigen und von rücksichtslosem Egoismus getriebenen Vorschläge,
die irgendwelche Politiker oder „Wissenschaftler“ jeden Tag über die
Medienticker jagen, und ich immer denke: nein! Sofort die Maschine anhalten! So
kann es doch nicht ewig weitergehen! So einen Quatsch krieg ich auch noch
zusammengerührt.
Und dann entstehen vor meinem geistigen Auge
logische Alternativlösungen. Allerdings muß ich mir dann immer wieder sagen: ich
hatte noch nicht die Gelegenheit wie diese Berufsidioten, mich mit der
Verwirklichung meiner Ideen öffentlich bloßzustellen. Wer weiß, was das für ein
Blödsinn ist, den ich da taggeträumt habe. Der Gegenstand von Politik, nämlich
die Gesellschaft und das Verständnis, das die Menschen von Gesellschaft haben,
sind hochkomplexe Gebilde, die man mit monokausalen Ansätzen schwerlich anpacken
kann.
Und dann ist mir doch auch eines immer wieder
klar: jede Partei hat ein Parteiprogramm. Und? Wer liest das? Ist schon jemals
ein Parteiprogramm 1 zu 1 umgesetzt worden? Sind nicht Parteiprogramme bislang
ausschließlich dazu da, die Menschen ,draußen im Lande’ über die wahren
Absichten der Machtanwärter zu täuschen? Solche Parteiprogramme pflege ich mit
einem sarkastischen: „ ... und den Menschen ein Wohlgefallen.“ zu kommentieren.
Und doch denke ich: so nackt und naiv wie wir
sind; wir sollten uns zu unserer Unbedarftheit bekennen. Wir sollen ja
schließlich nur die Vorturner sein, damit in der Öffentlichkeit ein großer
Wettbewerb der schöpferischen Ideen losgehen kann. Wir wollen zeigen, daß auch
die Beherrschten und Kontrollierten noch in der Lage sind, den zerstörerischen
medialen Alltagswahnsinn zu durchbrechen. Niemals sollten wir den Eindruck
erwecken, unser Programm sei ein geschlossenes System. Unser Programm muß
elastisch, flexibel und offen sein und soll ggf. auch alternative Optionen
gelten lassen.
Meine Fähigkeiten:
Ich bin 1953 in Flensburg geboren, bin also jetzt 52 Jahre
alt. Ich kann also noch etwa 20 Jahre meine volle Kraft einbringen.
Studiert habe ich, längere Zeit unterbrochen von Phasen, in
denen ich als Hilfsarbeiter auf Baustellen, in Chemiefabriken, Versandhäusern
etc. gearbeitet habe. Auch dies ist eine wertvolle Lehre, denn man lernt hier
die unterschiedlichsten Menschen kennen und lieben.
Mein Brot habe ich auch noch verdient als Textbearbeiter
von Doktorarbeiten, Habilitationen, Diplom- und Examensarbeiten; als
Buchübersetzer aus dem Englischen; als Tourneeleiter des Scottish Folk Festival.
Ich habe das Examen in Deutsch und Politik (Lehramt
Gymnasien) gemacht. Sieben Jahre arbeitete ich als Allround-Schreiber für ein
Marburg/Gießener Stadtmagazin (Konzertbesprechungen, Bücher, Theater,
Kommunalpolitik, Sozialpolitik u.a.). In der Zeit habe ich mit 30
Gleichgesinnten das Nichtkommerzielle Lokalradio RUM in Marburg aufgebaut. Dafür
liefere ich heute noch Sendebeiträge.
Seit 2001 bin ich in meine Heimat im Landkreis
Schleswig-Flensburg zurückgekehrt. Ich arbeite an einem Manuskript, in dem ich
nachweisen werde, daß der Hitler-Faschismus im Wesentlichen eine Schöpfung der
US-amerikanischen und der englischen Oligarchie ist. Zudem schreibe ich für
Zeitungen wie Freitag, Jungle World, Junge Welt u.a. Artikel, vornehmlich zu
außenpolitischen Themen.
Und damit ist auch angedeutet, worauf ich in der
Programm-AG mein Schwergewicht legen möchte: nämlich Außen- Sicherheits- und
internationale Entwicklungspolitik. Hier werden sich vermutlich größere
Schnittmengen mit Norberts Interessen ergeben.
Ich verfolge die US-Politik mit
besonderer Aufmerksamkeit und lese regelmäßig US-Publikationen und auch
Strategiepapiere US-amerikanischer Denkfabriken. In einem weiteren Papier werde
ich mal einige Vorstellungen aus meinem Kopf darlegen.
Sonstige Bereiche:
Sozialpolitik: bin ich nur mäßig im
Bilde
Steuer- und Finanzpolitik: da versuche
ich mich immer mal wieder reinzuknien. Bin mit den wesentlichen
steuerpolitischen Vorstellungen schemenhaft vertraut. Um in die Tiefe zu gehen,
fehlen mir die mathematischen Vorkenntnisse. Hab auch ein paar laienhafte Ideen,
wie man das Steuerrecht gerechter gestalten könnte.
Wirtschaftspolitik: bescheidene
Grundkenntnisse.
Verkehrspolitik: Auch hier großartige
Ideen, aber keine soliden Hintergrundkenntnisse. Was ein
Planfeststellungsverfahren ist, weiß ich.
Umweltpolitik: kein Crack, aber ich
könnte ganz gut mitreden.
Schul- und Bildung: hab ich mich nicht
drum gekümmert.
Gesundheitspolitik: hab ich keine
Ahnung. Nur im Bereich Drogenpolitik habe ich einige ketzerische Ideen.
Arbeitsweise: Aus Kostengründen können
wir uns nur selten mal perönlich treffen. Die Zusammenarbeit muß vornehmlich per
E-Mail oder Telephon durchgeführt werden. Darum ist eine Spezialisierung und
Arbeitsteilung sinnvoll.
Das klingt jetzt alles sehr nüchtern. Trotzdem denke ich,
unsere Visionen können wir durchaus entfalten.
„You may say:
I’m a dreamer,
but I’m not
the only one.”
John Lennon
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