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Jetzt Neues wagen!

 Die Kräfte formieren sich neu. Die FSG ist auf dem Weg zu einer neuen Partei. Viele sind am Anfang des Jahres 2005 in die WASG eingetreten und haben tatkräftig mitgewirkt.

Seit der Mitte des Jahres wird die Entwicklung der WASG innerhalb der Partei und in den Medien aufbereitet. Am Ende dieses Jahres können wir ein Fazit ziehen. Die neuen Mitglieder der WASG, seit Mitte des Jahres, waren in der überwältigenden Mehrheit Befürworter des Zusammenschlusses mit der PDS. Dieser Zustrom ist nun zum Stillstand gekommen. Menschen, die einen Neuanfang mit einer demokratischen Politik suchten, sind ab Herbst nicht mehr in die WASG eingetreten. In der WASG wird vielen bewusst, dass ein politischer Neuanfang vertan wurde.

Der Weg zu einer neuen Politik ist genau so wichtig, wie die Ziele, die wir erreichen wollen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Eine neue Parteikultur ist im Zusammenschluss mit der Linkspartei/PDS nicht zu erkennen. Druck von oben, Entscheidungen an der Basis vorbei, Androhung von Unterwanderung, gerichtliche Auseinandersetzungen, Diffamierungen übelster Art, Beschimpfungen und Beleidigungen sind die neuen und alten Methoden der PDS und mittlerweile auch der WASG geworden. Der zur Schau getragene Antifaschismus der Linken/PDS soll den unbewältigten Stalinismus und die nicht ausreichend bearbeitete SED-Vergangenheit überdecken. Die Dunkelziffer der ehemaligen Stasimitarbeiter, die in der Linkspartei und mittlerweile auch im Bundestag tätig sind wird von der WASG mit leichten Zuckungen hingenommen. Gleichzeitig biederen sich Gysi und Lafontaine den Neoliberalen Parteien an, um zukünftig mit ihnen zu regieren. Eine Austrittswelle wird jetzt die WASG befallen, denn so schreiben Austrittswillige: „Die Gier nach Macht und Bundestagsmandaten hat euch blind gemacht, ihr könnt das neoliberale, unmenschliche Gesicht eurer Verhandlungspartner nicht mehr erkennen und verratet unsere Ideen.“ Andere sind so enttäuscht von der WASG, dass sie jetzt selbst zu unlauteren Mitteln greifen und zu Strippenziehern der Macht werden. Für sie wird es jetzt höchste Zeit aus der Partei auszusteigen, um sich nicht selbst zu beschädigen.

Wir brauchen eine neue politische Kraft: Demokratisch, offen, dialogbereit, gerecht, in gegenseitiger Anerkennung!

Es wird am Ende des Jahres höchste Zeit, sich neu zu formieren. Im Rückblick dürfen wir jetzt nicht nur die Verluste beklagen. Viele in der WASG haben sich kennen gelernt und vertreten glaubwürdig einen neuen politischen Anfang. Diese Kräfte werden jetzt dringend gebraucht, um gemeinsam in Deutschland eine alternative Politik voranzutreiben. Es gilt jetzt in den Bundesländern die Partei neu aufzustellen und den Zustrom im Lande der Menschen zu stützen, die eine neue Partei wollen. Bitte meldet euch jetzt bei der FSG und lasst uns gemeinsam mit neuem Schwung eine neue Partei im neuen Jahr aufbauen. Wir haben es einmal geschafft, wir schaffen es auch ein zweites Mal. Wir brauchen eine neue Politik.

Friedvoll, solidarisch, gerecht! Die FSG!

Wer in den Ländern bei der FSG mitarbeiten will, der möge sich bitte an uns wenden.


Bei Fragen oder Bemerkungen senden sie bitte eine Mail an nc-fiegema2@netcologne.de
zuletzt geändert: 10/01/05